Milder Winter verhindert Preisanstieg nicht
Die Kosten für Heizöl sind kräftig gestiegen, und dass trotz eines eher milden Winters, in dem der Verbrauch sicher nicht sehr hoch war. Für Besitzer einer Ölheizung raten Experten, frühzeitig Festpreise abzuschließen. Viele Verbraucher können den Preisanstieg nicht verstehen, schließlich wurde viel weniger Heizöl verbraucht, als in dem strengen Winter zuvor. Doch die Kosten für Heizöl sind um etwa 40 Prozent angestiegen, vergleicht man die Preise mit den jahren 2009 und 2010. Auch der nächste Winter wird für Besitzer von Ölheizungen voraussichtlich nicht preisgünstiger, da sich das Rohöl preislich weit über der 100 Dollar Grenze bewegt. Das gleiche gilt für Nutzer einer Gasheizung, denn genau wie beim Öl steigt auch der Preis für Gas stetig an.
Kosten steigen trotz geringem Verbrauch
Auch für Haushalte, die mit der Heizenergie mehr als sparsam umgegangen sind, steigen die Heizkosten. So muss ein Vier-Personen-Haushalt heute jährlich mehr als 400 Euro dazu zahlen. Für die hohen Kosten ist also kein strenger Winter verantwortlich, der Bedarf hat mit der Preissteigerung nichts zu tun. Ähnlich beim Gas, jedoch nicht ganz so stark ist hier die Entwicklung der Preise zu beobachten. Eine Steigerung von etwa acht Prozent konnten einige Haushalte tatsächlich durch bewusste Energieeinsparung ausgleichen. Und in Zukunft wird sich nichts daran ändern. Genau aus diesem Grund ist ein Festpreis-Tarif für Öl und Gas enorm wichtig für die Verbraucher.
Festpreis-Tarife für Gas und Öl
Für Kunden mit Gas- oder Ölheizung macht sich ein Wechsel zu einem Tarif mit mindestens einjährig gültiger Preisgarantie schnell bezahlt. Ein Wechsel des Gasversorgers lohnt immer, wenn man sich woanders preislich für ein Jahr binden kann. Leider ist der Wechsel oft erschwert, weil viele große Anbieter von Gas und Öl ihre Kunden nicht aus den alten Verträgen lassen, die langfristig abgeschlossen wurden. Ein Sonderkündigungsrecht besteht aber, wenn der jetzige Versorger den Preis erhöht. Auch in den großen Städten Deutschlands stehen für Öl- und Gas Kunden jetzt neue Verträger mit einer Laufzeit von einem Jahr und mit Festpreis bereit. Ein guter Tipp ist der Anbieter Grünwelt mit dem Tarif grüngas 12, im Vergleich mit den üblichen Anbietern schnitt Grünwelt als Günstigster ab. Eine Nachfrage bei dem zuständigen lokalen Versorgern wie beispielsweise den Stadtwerken lohnt sich aber immer, bevor man woanders einen Vertrag abschließt. Eventuell wird hier ein vergleichbar gutes Angebot gemacht, um Kunden zu gewinnen.
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